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Gynäkomastie = Brustschwellung

Fachartikel zum Thema Gynäkomastie = Brustschwellung

Bei der Gynäkomastie handelt es sich um eine ein- oder beidseitige Ausbildung eines Drüsenkörpers mit Brustschwellung bei Männern.

Ursachen

  • Normvariante(z. B. in der Pubertät aufgrund der vorübergehend erhöhten Bildung von Östrogen oder im Alter aufgrund der nachlassenden Testosteronproduktion und erhöhten Umwandlung von Androgen in Östrogen durch die Zunahme der Fettpolster).
  • hormonelle Störungen(Leberkrankheiten, erhöhte Prolaktinproduktion, selten Brustkrebs)
  • Chromosomale Störungen
  • übermäßige Fettansammlung
  • Niereninsuffizienz
  • Nebenwirkung von Medikamenten und Suchtmitteln(Östrogene, Antiandrogene, Spironolacton, H2 - Blocker, Psychopharmaka, Antidepressiva, Heroin, Methadon, Alkohol).

Feststellen der Erkrankung:

Entscheidend ist die Erhebung der Anamnese durch den Arzt, einschließlich Befragen nach Medikamenten und Suchtmitteln und die körperliche Untersuchung. Diese werden ergänzt durch eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes und eine Blutabnahme mit Nieren- Leberwerten und Hormonstatus. Eventuell erfolgt eine Mammographie und eine Mamma-Sonographie.

Beschwerden:

Die Brustdrüse schwillt ein - oder beidseitig an. Das muss keine Beschwerden verursachen, kann jedoch auch ein Spannungsgefühl und eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit hervorrufen. Nicht selten treten seelische Probleme auf.

Behandlung:

Die Behandlung muss je nach Ursache erfolgen. Liegt keine verursachende Krankheit vor, muss nicht behandelt werden, es sei denn, der Patient leidet stark. Dann kann die Brustdrüse operativ entfernt werden.

Erfahrungsberichte zum Thema Gynäkomastie = Brustschwellung

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 13.04.2015:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    können Medikamente, z.B. Psychopharmaka, den Hormonstoffwechsel beeinflussen ? Eine Erhöhung des Prolaktin- Wertes ist im Beipackzettel als mögliche Nebenwirkung aufgeführt. Falls dieser erhöht ist, kann sich dies auch auf den Testosteron- Wert negativ auswirken ?

    Vielen Dank im voraus.

    Mit frdl. Grüßen

    Lieber M.,

    Psychopharmaka können nicht selten zu neuroendokrinen Störungen führen. Dass dies insbesondere auch durch Hormonstörungen hervorgerufen wird, konnte man bereits an Tierversuchen zeigen. Zum Menschen sind uns direkte Studien hierzu nicht bekannt. Wir nehmen jedoch an, dass es solche gibt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

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