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Keratokonjunktivitis epidemica
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Keratokonjunktivitis epidemica
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Ein 55 jähriger Patient erscheint mit schwerster Bindehautentzündung an beiden Augen, starkem Augentränen, Fieber um 38 Grad Celsius, stark geschwollenen und geröteten Augen und klagt über starke Augen – und Kopfschmerzen. Er ist Rheumatiker und steht unter einer Therapie mit Methotrexat. Die Beschwerden hätten schon leicht vor einer Woche angefangen. Er sei dann beim Arzt gewesen und habe künstliche Tränen bekommen, weil man den Verdacht auf trockene Augen hatte. Da es nach 2 Tagen nicht besser geworden sei, habe er sich an seine Augenärztin gewandt, die ihn mit Kortison – Augentropfen behandelt habe und meinte, es handle sich um eine Bindehautentzündung. Da die Augen immer schlimmer würden, sei er jetzt zu uns gekommen. Aufgrund der schweren Symptomatik und insbesondere, weil der Patient unter immunsuppressiven Medikamenten steht, verweisen wir ihn an die Augenklinik, die nach Abstrich und Untersuchung die Diagnose Keratokonjunktivitis epidemica, durch Adenoviren ausgelöst, stellt und ihn mit Ciclosporin – Augentropfen behandelt mit der Anweisung, die Augen so oft wie möglich geschlossen zu lassen. Langsam klingen die Beschwerden ab, insgesamt zieht sich die Erkrankung jedoch über mehr als vier Wochen hin. 2 Wochen nach Erkrankung des Patienten, erkrankt auch sein Frau, allerdings leichter(sie ist sonst gesund), obwohl der Patient sämtliche Hygienevorschriften beachtet hat. Die Erkrankung ist eben hoch ansteckend.
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