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Blutsenkungsgeschwindigkeit

Fachartikel zum Thema Blutsenkungsgeschwindigkeit

Die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) gehört zu den Routineuntersuchungen, die einfach durchzuführen und aus dem Praxis- oder Klinikalltag nicht wegzudenken ist.
Das Blut wird dabei in einem Spezialröhrchen mit Natriumzitrat versetzt, damit es nicht gerinnt. Dann kommt es in eine spezielle Vorrichtung und wird dort einfach stehen gelassen. Nach 1 und 2 Stunden untersucht man, um wie viele Millimeter die roten Blutkörperchen im Vergleich zum Plasma absinken. Normalwerte sind bis zu 10/20 mm.
Ist die BSG beschleunigt, zeigt dies je nach Höhe der BSG einen Krankheitsprozess im Körper an. Deutliche Senkungen weisen auf Entzündungen im Körper hin, sehr hohe Werte(sog. Sturzsenkungen) treten bei rheumatischen Erkrankungen, schweren Entzündungsprozessen(z. B. aktive Colitis ulzerosa), Leukämien oder Tumorerkrankungen auf. Nicht jede Entzündung hat jedoch Bedeutung für den Patienten, denn es gibt Patienten, die eine erhöhte Blutsenkung aufweisen, ohne dass eine Krankheit gefunden wird. Hin und wieder steckt jedoch auch ein chronischer Entzündungsprozess dahinter, der nicht gleich offensichtlich ist(z. B. Zahnprobleme). Eine normale BSG schließt eine Krankheit nicht aus, da die BSG oft einem Krankheitsgeschehen nachhinkt und insbesondere zu Beginn einer Erkrankung durchaus noch normal sein kann. Dies ist auch bei der Beurteilung der BSG zu bedenken, wenn es z. B. einem Patienten bei einer akuten Infektion bereits viel besser geht und er noch immer eine erhöhte BSG aufweist. Auch Medikamente können die BSG beeinflussen. Entzündungshemmende Medikamente z. B. können die Senkung erniedrigen.

Erfahrungsberichte zum Thema Blutsenkungsgeschwindigkeit

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 20.03.2013:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich bin eine HA, meine Patientin ( 29 J) habe ich im Oktober 2012 wg eine Eisenmangelanämie (Hb-9,2,BSG-36, keine Beschwerden) mit Ferrosanol behandelt. Blut im Stuhl-neg, Sono Abdomen-N.B., keine weitere Untersuchungen. Bei Laborkontrolle März 2013- BSG von 114, CRP-N.B, Hb, Ery, Transferrin, Ferritin,Proteine, Albumine(Alpha1,2. beta, gamma) usw im N.B. Pat. hat keine Beschwerden ( gelegentlich Kopfschmerzen), Klinisch unauffällig. Wie gehe ich weiter vor? Vielen Dank

    Liebe Kollegin,

    die hohe BSG und die Kopfschmerzen erfordern zunächst eine dringliche Abklärung einer möglichen Arteriitis temporalis. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 02.09.2009:

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe seit Anfang Juni eine Arteriitis und war damit stationär im Krankenhaus. Dort wurde ich auf Prednislon 80 mg eingestellt. Z. Zt. bin ich bei 70 mg. 14 tägige Blutkontrollen BSG habe ich....
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Blutsenkungsgeschwindigkeit.
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