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Inverse Schulter-TEP nach Grammont

 
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Inverse Schulter-TEP nach Grammont

Bei einer Defektarthropathie, d. h. einer Gelenkserkrankung mit Defekt, bei welcher der Oberarmkopf verlagert ist, die Sehnen verkürzt und die Muskulatur geschwächt ist oder wenn eine komplette Rotatorenmanschettenruptur vorliegt, kann es nötig werden, eine inverse Schulter-TEP nach Grammont vorzunehmen.

Bei dieser Operation wird auf die ursprüngliche Gelenkpfanne eine Halbkugel(Gelenkskopf) geschraubt, an die Stelle des ursprünglichen Gelenkkopfes kommt die Pfanne. Durch die Umkehr von Kopf und Pfanne muss der Oberarmkopf nicht mehr zentriert werden, der Deltoidmuskel übernimmt vor allem die Bewegung der Schulter. Der Oberarm wird wieder nach untern verlagert.
Sofort am 1. Tag nach der Operation beginnt man mit einer frühfunktionellen Behandlung. Für 3 Wochen muss ein Abduktionskissen getragen werden. Für 6 Wochen ist die Außenrotation auf 15 ° beschränkt. Täglich sollen passive Bewegungsübungen in die Abduktion gemacht und Innenrotation geübt werden, forcierte Außenrotation ist nicht erlaubt, allenfalls mit angelegtem Oberarm nach Angaben des Operateurs. Dienlich für den Genesungsprozess sind heiße Rolle, Motorschiene, isometrische Übungen in alle Bewegungsrichtungen, eigenständige Beugung des Armes in Rückenlage unter Zuhilfenahme des nicht betroffenen Armes, passive Ellenbogenbeugung und aktive Ellenbogenstreckung in Rückenlage, Einzelbewegungsbäder ohne Widerstand, aktive assistierte Beugung und Abduktion und ein Postbotenkissen zur Entlastung des Acromions der Schulter.
Ab der 7. Woche darf zunehmend aktiv geübt werden.
Für immer sollten Überkopfarbeiten unterbleiben.



Der normale postoperative Ablauf (immer nur nach ärztlicher Anweisung) sieht so aus, dass an den ersten 2 Tagen nach der Operation Schmerzbekämpfung und Ruhigstellung im Vordergrund stehen, auf die richtige Lagerung geachtet und Eis aufgelegt wird. Danach darf in der ersten Woche assistiv 90 ° Anteversion und Abduktion geübt werden, am besten 2 x täglich im Sling shot, das Schulterblatt darf bewegt werden und selbständiges Pendeln ist erlaubt. In der 2. Woche sind 90 ° Anteversion und Abduktion erlaubt, ebenfalls die Rotation. Tagsüber wird die Schulter frei gegeben, nachts ist weiter Sling shot notwendig. Die Fäden werden üblicherweise ab dem 12. Tag entfernt. In der 3. Und 4. Woche ist das Limit der Schmerz. Bis dahin darf belastet werden. Sinnvoll sind 3 x wöchentlich Krankengymnastik mit stabilisierenden Techniken, postisometrische Mobilisation, manuelle Therapie, 5 x täglich selbständiges Üben und Aquagymnastik. Ab der 6. Woche soll die Muskulatur gekräftigt werden, die Koordination verbessert und die volle Belastung freigegeben werden. Kontrollen beim Facharzt oder in der Klinik sind in der 6. – 8. Woche notwendig.
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 12.11.2011:
Is Flex. mit IR nach eine Schulter TEP passiv oder einer CPM Schiene erlaubt ?

Liebe(r) Frau/Herr
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Inverse Schulter-TEP nach Grammont.
 
Patientenbericht vom 01.11.2011:
Meine OP Inverse Schulter-TEP rechts ist gut 5 Wochen her.Grund "Totalarthropatie mit größter Bewegungseinschränkung unter starken Schmerzen.
Die
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Patientenbericht vom 22.03.2010:
Auf welchen Grad der Behinderung hat man Anspruch bei einer
Schulterprothese rechts?

Liebe(r) Leser(in),

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Patientenbericht vom 16.12.2009:
Kann man nach einer Schulter TEP Op.eine Schwerbeschädigung
beantragen?Habe Bewegungseinschränkungen und Schmerzen bei bestimmten Haltungen. Danke

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Patientenbericht vom 21.09.2009:
Wie lange ist man nach einer Schulter TEP krank geschrieben?
Hatte 01.09 eine Rotatorenmanschettenop.an rechter Schulter
und 05.09
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Ihr Bericht zum Thema Inverse Schulter-TEP nach Grammont

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